
„Peter Rosner las „alle Gedichte des Jahres
1999" vor, die er in drei Sparten unterteilte:
Zwischenmenschliches, Satirisches –„manche
sagen Sarkastisches" – und Verschlüsseltes.
Warum die dichterische Jahresproduktion „nur"
sieben Gedichte umfasst, wurde klar, als er an seiner
„Ausnahme", dem Gedicht „Zum Gruß"
aus dem Jahre 1990 seine lyrischen Bauprinzipien näher
erläuterte. Das geriet äußerst spannend,
denn nur gelesen wäre der Eindruck vielleicht ein
allzu flüchtiger gewesen.
So aber zeigte Rosner, wie aus einer Fülle von
Mosaiksteinen – aus der persönlichen Situation
zur Entstehungszeit, aus dem analysierten eigenen Verhalten,
aus Sinneseindrücken, aus poetologischen Reflexionen
und aus der Auseinandersetzung mit anderen Autoren –
ein Gedicht entsteht, das gerade mal drei Strophen =
13 Verse = 42 Wörter umfasst. Sprachliche
Verdichtung ist Rosners Spezialität – welch
unterschiedliche Zugänge es dann zu solch einem
hoch verdichteten sprachlichen Gebilde gibt, diese Demonstration
hinterließ einen starken Eindruck.“
Alexander J. Wahl, Nordbayerische
Nachrichten, 06.04.2000
„Peter Rosners Gedichte faszinieren durch ihre
künstlerische Gestaltung. Geheimnisvolle Neologismen
und Chiffren lassen das Entschlüsseln der Texte
zum spannenden Erlebnis werden. Andere Gedichte wiederum
erheitern durch ihre humorvoll spritzige Aussage.“
Franz Och, Nordbayerische
Nachrichten, 29./30.01.2000
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„Rosner läßt sich künstlerisch
nicht einschränken und in eine Schublade einordnen.
Überhaupt entspricht der Dichter Peter Rosner so
gar nicht dem Klischee vom weltfremden Schöngeist,
der im Elfenbeinturm Gedichte verfasst. Nein, hier schreibt
einer, der mitten im Leben steht.“
Karin Stammler, Fränkischer
Tag, 16.02.1999 Artikel
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